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DBU sucht nachhaltige Veranstaltungshallen für Verleihung des Deutschen Umweltpreises

Anspruchsvolle Aufgabe: Das Catering bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) – hier ein Bild von der Veranstaltung 2023 in Lübeck – soll rund 1000 Gäste mit umweltfreundlich produzierten Lebensmitteln versorgen. Derzeit läuft für 2029 bis 2034 die neue Ausschreibung für die nachhaltige Ausrichtung des hochkarätigen Top-Events. © Peter Himsel/DBU

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) sucht bundesweit Veranstaltungshallen, die den Deutschen Umweltpreis in den Jahren 2029 bis 2034 nachhaltig ausrichten wollen. Die Ausschreibung für das hochkarätige Event läuft aktuell, Bewerbungen sind noch bis zum 20. Mai möglich. Die Verleihung findet traditionell am letzten Oktoberwochenende im Beisein des Bundespräsidenten statt. Auch 2026 wird Frank-Walter Steinmeier den Preis am 25. Oktober in Aachen überreichen.

Nachhaltigkeit als zentrales Auswahlkriterium

Gefragt sind umfassende Konzepte, die alle Bereiche der Veranstaltung abdecken – von Catering und Energie über Mobilität bis hin zu technischen Details. Für die DBU ist klar: Der Veranstaltungssektor spielt eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde betont: „Mächtige Hebel für mehr Klima- und Ressourcenschutz“. Damit leiste die Branche einen wichtigen Beitrag zur Erreichung nationaler und europäischer Klimaziele.

Ein Blick auf den Markt unterstreicht diese Bedeutung: Laut dem Meeting- & EventBarometer Deutschland – herausgegeben unter anderem vom European Association of Event Centres – finden jährlich rund 2,7 Millionen Veranstaltungen in Deutschland statt, mit etwa 380 Millionen Teilnehmern. Bonde: „Diese Zahlen zeigen, welche Verantwortung und zugleich Chancen mit dem nachhaltigen Management von Events verbunden sind.“

Blauer Engel als Maßstab

Die DBU will bei der nachhaltigen Eventorganisation weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen. Im vergangenen Jahr wurde sie als erste Institution bundesweit mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel für Veranstaltungen“ ausgezeichnet. Auch künftig soll dieses Siegel erneut erreicht werden.

„Wir setzen bei der Erfüllung der Kriterien auf die Zusammenarbeit mit den künftigen Veranstaltungshäusern, die sich für die neue Zeit-Tranche von 2029 bis 2034 bewerben“, so Bonde.

Anspruchsvolles Gesamtkonzept gefordert

Neben dem Festakt mit rund 1000 geladenen Gästen umfasst die Veranstaltung auch ein wissenschaftliches Symposium am Vortag mit etwa 300 Teilnehmern. Für beide Tage ist ein schlüssiges ökologisches Gesamtkonzept erforderlich. Besonders im Fokus steht das Catering: Erwartet werden „umweltfreundlich produzierte Lebensmittel“ sowie ein Angebot an vegetarischen und veganen Speisen.

Bonde ruft zur Bewerbung auf: „Deutschland verfügt über tolle Locations in wunderbaren Städten, die mit der Verleihung des Deutschen Umweltpreises besondere Akzente setzen können.“

Bedeutender Preis mit großer Strahlkraft

Der Deutsche Umweltpreis zählt mit einem Preisgeld von 500.000 Euro zu den höchstdotierten Umweltauszeichnungen Europas. Seit über 30 Jahren würdigt die DBU damit Persönlichkeiten, die mit Innovationen, Forschung oder Lebensleistung maßgeblich zum Umwelt- und Ressourcenschutz beitragen.

Die kommenden Austragungsorte stehen bereits fest: Nach Aachen 2026 folgen Freiburg 2027 und Osnabrück 2028. Für die Jahre ab 2029 haben nachhaltige Veranstaltungshallen nun die Chance, Teil dieses bedeutenden Formats zu werden.

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