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RENEXPO 2026: Energiezukunft vernetzt denken

RENEXPO 2026 im Messezentrum Salzburg: Die Fachmesse bringt Wasserkraft, erneuerbare Energien und moderne Speicher- und Netztechnologien zusammen und wird zum zentralen Treffpunkt für Energievernetzung und Zukunftslösungen. © Renexpo Interhydro / DER BILDW.RKER

Mit neuem Namen und erweitertem Anspruch positioniert sich die RENEXPO ab 2026 als zentrale Plattform für die Energie der Zukunft. Die Fachmesse findet am 19. und 20. März 2026 im Messezentrum Salzburg statt und rückt die intelligente Vernetzung erneuerbarer Energien in den Fokus. Was bisher als „Renexpo Interhydro“ klar auf Wasserkraft spezialisiert war, öffnet sich nun bewusst für das gesamte Energiesystem.

Unter dem neuen Leitmotiv „RENEXPO – connect energies“ reagiert die Messe auf die wachsenden Anforderungen einer nachhaltigen, sicheren und vernetzten Energieversorgung. Salzburg wird damit erneut zum Treffpunkt für Unternehmen, Experten, Forschungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger, die praxisnahe Lösungen für die Energiewende diskutieren.

Wasserkraft bleibt Fundament

Die RENEXPO knüpft 2026 an ihre bewährten Wurzeln an. Wasserkraft bleibt ein zentraler Bestandteil der Messe und unterstreicht ihre Rolle als Rückgrat des österreichischen Energiemarktes. Präsentiert werden unter anderem Kaplan-, Pelton- und Francis-Turbinen, moderne Steuerungs- und Messtechnik sowie Konzepte zur Revitalisierung bestehender Anlagen.

Gleichzeitig macht die neue Ausrichtung deutlich: Eine zukunftsfähige Energieversorgung kann nur im Zusammenspiel aller erneuerbaren Energien gelingen. Genau hier setzt das erweiterte Messekonzept an.

Neue Schwerpunkte

Mit der zunehmenden Bedeutung von Wind- und Solarenergie rückt die Systemintegration stärker in den Mittelpunkt. Die RENEXPO 2026 setzt daher neue inhaltliche Akzente und widmet sich erstmals umfassend Speicher- und Netztechnologien. Dazu zählen Pumpspeicherwerke, Power-to-X-Lösungen, Batteriespeicher für Industrie und Gewerbe, Smart-Grid- und Steuerungstechnologien sowie Modelle zur Energievernetzung, Kapazitätsverteilung und Sektorkopplung.

Die Resonanz aus der Branche bestätigt diesen Kurs: Rund 80 Aussteller, etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr, präsentieren ihre Innovationen und Lösungen. Ein klares Signal für die wachsende Bedeutung der Messe als Plattform für Energievernetzung und modernes Energiemanagement.

„Die Energiewelt verändert sich rasant. Mit der neuen RENEXPO schaffen wir eine Messe, die die Stärken der Wasserkraft würdigt, gleichzeitig aber den Blick auf das Gesamtsystem öffnet. Unser Ziel ist es, Branchen zu verbinden, Innovationen sichtbar zu machen und einen Ort zu schaffen, an dem Zukunft gestaltet wird.“
Christoph Schrammel, Messeleiter

Forum für Austausch, Wissen und Vernetzung

Ein Höhepunkt der Messe ist die moderierte Talkrunde auf der „RENEXPO Forum“-Bühne zum Thema „Erneuerbare Energien im Zusammenspiel – Speicherlösungen als Schlüssel zur Versorgungssicherheit“. Vertreter aus Politik, Energiewirtschaft, Verbänden und Forschung diskutieren hier die Voraussetzungen für eine verlässliche Energiezukunft.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Konferenzprogramm. In Kooperation mit vgbe energy e.V. sowie dem Verein für Ökologie und Umweltforschung finden hoch spezialisierte Fachtagungen statt, die aktuelles Know-how, Forschungsergebnisse und Best Practices aus der Wasserkraft vermitteln. Auch das jährliche Mitgliedertreffen des Vereins Kleinwasserkraft für das Bundesland Salzburg ist in die RENEXPO eingebettet und unterstreicht die enge Verbindung von Tradition und Zukunftsdialog.

Treffpunkt der Energiewende in Salzburg

Die RENEXPO – connect energies 2026 versteht sich als mehr als eine klassische Fachmesse. Sie ist ein Forum für Innovation, Austausch und strategische Partnerschaften. Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Netzintegration, Digitalisierung und Infrastruktur finden hier eine Plattform mit klarer Praxisorientierung und hoher Branchenrelevanz.

Die Messe richtet sich an Fachbesucher aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand und setzt ein deutliches Zeichen für die vernetzte Energiezukunft – mitten in Salzburg.

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